Brennen

Das Bennen.
Hier wird das algemeine Brennverfahren beschrieben. Das Whisky genauso wie Wodka, Rum, Brandy, Obstler in den gleichen Verfahren hergestellt werden. Eigentlich auch Parfums und Benzine, aber gut das verwirrt jetzt.

Die einfache Destillation: Oder auch PotStill
Das Gemische, kann von Stammwürze oder noch mit Maische sein. Bei Maische Destillation sollte ein Mischer in der Destillierblase (Auch Brennblase  genannt) sein, da sonst die Maische anbrennen kann. Durch aufheizen des Gemisches trennt sich der Alkohol vom Gemisch und steigt in die Blase auf. In Schottland sind die Brennblasen so hoch, dass die Temperatur unterscheide für eine Rücklauf der Alkohole sorgen und nur der Alkohol-Dampf dessen Temperatur  bei / ab 78 C in die Destillats-Kondensatoren kommen. Der Rest läuft zurück in den Gemisch-Sud. Die Deutschen Brennblasen sind kleine und  Effektiver, hier ist im Regelfall eine Wasser-Kühlung eingebaut, um die schwerflüchtigen Alkohole schon beim Verdampfen zu trennen. Im Prinzip war es das. Den Ablauf noch einmal mit dem gewonnenen Destillat und man hat einen 2 fach Brannt. Selbstverständlich muss spätestens im zweiten oder dritten Brannt der Vorlauf (Methanol – Hochgiftig) und der Nachlauf (Fuselöle) getrennt werden. Die Fuselöle sind im Übrigen für den Kater verantwortlich. Durch Mehrfach Brennen wird das Produkt immer milder und Aroma loser, der Alkoholgehalt steigt. Extrembeispiel: Wodka; Er zeichnet sich besonders durch seinen fast neutralen Geschmack und das Fehlen jeglicher Fuselöle, künstlicher Aromen oder anderer fermentierter Stoffe (außer dem Alkohol selbst) aus.

Die mehrfach Destillation:
In Brennerei Fach – Rektifikation.
Diese ist ein thermisches Trennverfahren und stellt eine Erweiterung der Destillation oder eine Hintereinanderschaltung vieler Destillationsschritte dar. Der Vorteil ist, dass wie oben beschrieben die zweite Destillation hier gleich gemacht wird. Oder auch dritte, vierte, etc. Die Rektifikationsröhren haben gleich eine Verstärker Kolonne integriert um den Rücklauf von Alkoholen zu erlauben, die dann mir Aromen wieder in den Kreislauf kommen. Dies braucht man
vorwiegend bei der Destillation von Obst. Mann will hier den Geschmack des Obstes im Schnaps haben. Bei Whisky bringt uns daß mehr Malz Aromen mitgenommen werden können. Zudem kann man den Whisky milder Brennen und die Lagerzeit dadurch Verkürzen.
Die meisten in Deutschland für den Brennereibetrieb gebauten Brennanlagen, haben die Möglichkeit einzelnen Komponenten, wie die Rektifikation oder die Verstärkerkolonne Zu zu schalten oder nicht. Kurzum die Brennanlagen hier zu Lande sind Komplexer und Individueller als in Schottland.
Und noch was!
Ein Deutschen Whisky hat auch keinen „Obstler geschmäckle“! Außer der Brennmeister hat die Brennblase und das Zubehör nicht Sauber gemacht :-)